Verletzter Schwan

Jedes Jahr erreichen uns zahlreiche Meldungen wegen verletzter Schwäne. Leider ist das Einfangen der Tiere meist nicht ohne Hilfe möglich, umso bemerkenswerter ist das Engagement jener Dame, die ganz selbstständig einen verletzten Schwan einfing und zum Tierarzt brachte. Das Tier hatte ein Loch im Hals, wodurch ihm sogar das aufgenommene Futter wieder heraus fiel. Frau Mag. Lughammer von der Tierarztpraxis Staffelmayr operierte das Tier und konnte das Loch auch wieder schließen. Nach einer Woche Pflege im Tierheim war alles gut verheilt und der Schwan konnte an seinem angestammten Platz wieder in die Natur entlassen werden.

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Ein Hahn für Trude

Vor einiger Zeit wurde uns ja ein einsam aufgefundenes Hühnerküken ins Tierheim gebracht, welches eine Mitarbeiterin adoptierte und großzog. (wir berichteten)

„Trude“ entwickelte sich zu einem hübschen kleinen Huhn, das jedoch – trotz vorhandener Hühnerschar am Hof der Mitarbeiterin – nie richtig dazu gehörte und meist allein unterwegs war.

Deshalb dachten wir sofort an Trude, als wir einen Seidenhahn ins Tierheim bekamen! Der Plan ging auf – „Trude“ und „Herr Karl“ waren sich auf Anhieb sympathisch, sie sind nun ein unzertrennliches Paar.

Wir freuen uns für die Beiden 🙂

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Flügellahme Krähe

Eines Tages fanden unsere Tierpfleger in einem unserer Hudeausläufe eine flugunfähige Krähe. Diese wurde vorerst in unserer Vogelvoliere untergebracht und versorgt. Bei der folgenden tierärztlichen Untersuchung konnte kein Bruch oder sonstiges diagnostiziert werden, es wurde von einer neurologischen Störung ausgegangen. Wir konnten nur abwarten.

Nach 3 Wochen wurde unser Schützling plötzlich wieder agiler. Er hüpfte umher, krächzte und flatterte mit den Flügeln. Wir wagten einen Versuch und öffneten die Voliere….

Husch – verschwand sie, wie ein schwarzer Blitz, zwischen den Bäumen im Wald.

Ab und an heilt einfach auch die Zeit die Wunden….

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Nero im Glück

Schon seit Juni 2016 war der kniehohe Terriermix  Nero im Tierheim Steyr.  Er verlor wegen einer Erkrankung seines Herrchens das Daheim.

Sein Herrchen erkrankte zu dieser Zeit schwer, das Haus musste für bestimmte Zeit steril gehalten werden und so musste der kleine Nero ins Tierheim. Seine Besitzer versprachen, wenn alles wieder ok sei, Nero nach spätestens einem Jahr wieder nach Hause zu holen wenn er bis dahin keinen neuen Platz gefunden hätte. „Nero im Glück“ weiterlesen

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Mutterlose Jungtiere

Viele mutterlose Tierkinder wurden über den Sommer wieder zu uns ins Tierheim gebracht. Igel, Enten, div. Jungvögel, Eichhörnchen und auch ein Marderkind wurden von unseren Mitarbeitern liebevoll von Hand großgezogen und konnten anschließend wieder in die Natur entlassen werden. Auch wenn der Abschied immer sehr schwer fällt, nachdem man so viel Freizeit für die Aufzucht eines kleinen Lebewesens opfert – freut man sich doch immer sehr wenn man seine Schützlinge nach erfolgreicher Aufzucht wieder in ihren angestammten Lebensraum entlassen kann.

Um eines der Fotos aufzugreifen: Ente gut, alles gut! 🙂

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